Gefördert vom Förderungs- und Hilfsfonds des DKV, …

Piano Miniatures ist ein Konzertprogramm des Pianisten Jan Gerdes (https://jan-gerdes.de/) mit 20 zeitgenössischen Klavierminiaturen.

Zur Aufführung kommen die Komponistinnen und Komponisten René Hirschfeld, Matthias Drude, Rainer Lischka, Thomas Buchholz, Paul Bernewitz, Peter Lang, Jonas Otte, Knut Müller, Tomoya Yokokawa, Richard Röbel, Chaya Czernowin, Jonathan Harvey, Alyssa Regent, Pierre Boulez, Meredith Monk, Jan Gerdes, Sarah Nemtsov, György Kurtag, Nkeiru Okoje, Andile Khumalo. Darunter sind auch 10 Uraufführungen.

Die zeitgenössischen Klavierminiaturen sind „…kurze musikalische Momente, in denen sich ein Gedanke, ein Gefühl, eine Stimmung, ein Porträt, oder ein Fragment von etwas offenbart…“.
So führen uns die kurzen, zugleich aber komplexen kompositorischen Gebilde auf eine spannende und abwechslungsreiche Reise in die Klangwelt des zeitgenössischen Klaviers.
Die Zuhörer begeben sich mit dem Interpreten auf eine Suche nach dem gestalterischen Prinzip der Kürze, das den ausufernden Langbögen musikalischer Großformen gegenübersteht. Nicht umsonst lobte Arnold Schönberg die hohe kompositorische Wertigkeit der Miniatur anhand der Bagatellen von Anton Webern mit folgenden Worten: „Jeder Blick lässt sich zu einem Gedicht, jeder Seufzer zu einem Roman ausdehnen. Aber einen Roman durch eine einzige Geste, ein Glück durch ein einziges Aufatmen auszudrücken: solche Konzentration findet sich nur, wo Wehleidigkeit in entsprechendem Maße fehlt.“
Der Berliner Pianist Jan Gerdes, gleichermaßen mit dem klassisch- romantischen als auch mit dem zeitgenössischen Repertoire vertraut und darüber hinaus als musikalischer Grenzgänger zwischen Klassik, Neuer Musik, Jazz, Clubkultur auch als Komponist und Improvisator in vielen genreübergreifenden Projekten tätig, präsentiert mit PIANO MINIATURES ein modulares Soloprogramm kurzer Klavierstücke bzw. Miniaturen, das durch schnelle Schnitte bzw. unmittelbare Abfolgen unterschiedlichster Kompositionen diversestem Spektrums deren ästhetische und stilistische Unterschiede und die damit einhergehenden mannigfaltigen Wahrnehmungen unmittelbar aufeinander prallen lässt.

Wann und wo:

  1. April 2026, 19:30 Uhr, Chemnitz, Morgner Archiv, Agricolastr. 25
  2. April 2026, 19:30 Uhr, Leipzig, Grieg Begegnungsstätte, Talstr. 10
  3. April 2026, 19:30 Uhr, Dresden, Kunstraum Pillnitz, Wilhelm-Wolf-Str. 1b

(Credit: Thai Levy)