Vorstand des DKV
Der Vorstand ist für die Leitung der inhaltlichen Arbeit und die finanziellen Belange verantwortlich. Er arbeitet ehrenamtlich.

Präsident des DKV

Alexander Strauch

»Wir benötigen alle Töne und besonders die Zwischentöne.«

Deutscher Komponistenverband – Moritz Eggert, ©Mercan Fröhlich

Funktionen

  • Präsident des DKV
  • Vorsitzender der Fachgruppe FEM+ seit 2014
  • Vorstandsmitglied im LV Bayern seit 2016
  • ECSA-Delegierter (ECF)

Geboren in München (1971). Zuerst Studium Lehramt am Gymnasium, zugunsten Komposition eingestellt, Studien in München und Frankfurt (K. Westermann, H.-J. v. Bose, H. Zender, I. Mundry). Stipendiat von Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg, Cité Internationale des Arts Paris. Musikförderpreis und Stipendium Junge Kunst/Musik der Landeshauptstadt München. Bayerischer Kompositionspreis (Via Nova Chor). Werke u.a. für Bayerische und Sächsische Staatsoper, Münchener Kammerorchester, Kammeroper Rheinsberg, Münchener Biennale, Bayerische Theaterakademie/Bergson München. Aufführungen u.a. durch via nova ensemble, dergelbeklang, Ensemble Blauer Reiter, Quartetto Maurice, Trio Coriolis, ensemble risonanze erranti/Ensemble Schwerpunkt, Ensemble Recherche, Quasar Saxophone Quarter, Ensemble piano possibile, Loh-Orchester, Thüringer Symphoniker, collegium bratananium, Projektensemble der Jungen Deutschen Philharmonie, Bachsolisten München, etc. Sendungen v.a. durch BR Klassik und Deutschlandradio. Langjährige Künstlerische Leitung aDevantgarde-Festival, Initiator von JU[MB]LE Landesjugendensemble für Neue Musik Bayern, Gründungsmitglied und Mitglied des Sprecher:innenrates der IG Zeitgenössische Musik München, Künstlerische Leitung NKM – Neues Kollektiv München, Dirigent des Rainbow Sound Orchestra Munich, Orchesterdozent MVHS.

Vizepräsident des DKV

Hans Lüdemann

»Musikalischen Ausdruck zu artikulieren und zu formen in Komposition und Improvisation bedeutet, die Berührung mit dem Innersten zu suchen und es zu öffnen.«

Deutscher Komponistenverband – Dr. Ralf Weigand

Funktionen

  • Vizepräsident des DKV
  • Vorstandsmitglied der Fachgruppe FEM+ seit 2025

Geboren 1961 in Hamburg. Nach Jazz-Klavier-Studium bei Joachim Kühn, an der Musikhochschule Köln und am Banff Centre/Kanada arbeitete er mit bedeutenden Musikern, darunter Jan Garbarek, Paul Bley, Toumani Diabaté und Heinz Sauer. Er verfolgte von Anfang an eigene Ideen und Projekte, die er als Solopianist und mit seinen Ensembles realisiert, aktuell im TRIO IVOIRE mit Aly Keita und im deutsch-französischen Oktett TransEuropeExpress (T.E.E.). Zu seinen Veröffentlichungen zählen die CD-Box „die kunst des trios“, die Solo – CD „das reale Klavier“, der Notenband „Rhythmic Etudes“, das Album „mikroPULS“, und die CD „Resurrection“ des Trio Ivoire. Seit 2022 erscheint der 5-teilige Zyklus „on the edges“ bei BMC Records.

Hans Lüdemann komponierte Werke von Solomusik und Lied bis zu Kammermusik, Filmmusik, Musik für Bigband, Chor und Orchester und dem Musiktheaterstück „Manhattan Mond“. 2021 wurde er mit dem Rompreis der Villa Massimo ausgezeichnet. Er war Dozent an der Musikhochschule Köln, an der Europäischen Akademie Montepulciano und Gastprofessor am Swarthmore College in Philadelphia/USA.

Er war Landesvorsitzender des DKV NRW von 2006 bis 2009 und von 2011 bis 2015, Vertreter des DKV im Beirat des Deutschen Jazzpreises 2019 – 2024, und ist seit 2025 Mitglied im Leitungsteam der FEM+ im DKV.

Vorstandsmitglieder

Fabian Blum

»Komposition bedeutet für mich, das eigene Universum zu kommunizieren und all das auszudrücken, was sich nicht in Worte fassen lässt.«

Deutscher Komponistenverband – Vorstand Dr. Rainer Fabich

Funktionen

  • Delegierter der außerordentlichen Mitglieder der GEMA
  • Vorstandsmitglied der Fachgruppe FEM+ seit 2024

Fabian Blum wurde 2000 in Siegburg bei Bonn geboren und wuchs in der Nähe von Berlin auf. Er absolvierte sein Studium im Fach Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Prof. Moritz Eggert und schloss dieses im Jahr 2026 ab. In seiner künstlerischen Arbeit verbindet er traditionelle Komposition mit visuellen Elementen, instrumentalem Theater sowie Anwendungen im Bereich der digitalen Technologien und Künstlicher Intelligenz.

Zu seinen profilierten Werken gehören die multimedialen Arbeiten Lumina – Legende von Ingong und Lumina – Trane-City, die Teil seiner Fantasiewelt Lumina sind. Im Kontext von Künstlicher Intelligenz und digitaler Transformation entstanden Arbeiten wie zum Beispiel Die Schere (Staatsorchester Darmstadt) und Polka für den Fortschritt (für das Ars Electronica Futurelab). Neben seiner kompositorischen Tätigkeit werden seine Karikaturen regelmäßig in der neuen musikzeitung (nmz) veröffentlicht.

Blums Kompositionen wurden von den Münchner Philharmonikern, dem Staatsorchester Darmstadt, den Augsburger Philharmonikern sowie von Akademist:innen der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker aufgeführt. Weitere Präsentationen seiner Musik fanden am Residenztheater München, an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Nürnberg und an der Theaterakademie August Everding statt. Darüber hinaus wurden seine Werke beim Ars Electronica Festival in Linz, bei den intersonanzen in Potsdam, bei dem aDevantgarde Festival in München und bei dem Transparent Sound New Music Festival in Budapest vorgestellt. Im Jahr 2025 erhielt Fabian Blum den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis der Landeshauptstadt München.

Franz-Michael Deimling

»Der DKV steht für mich für Demokratisch, Kooperativ, Vielfältig.«

Deutscher Komponistenverband – Vorstand Johannes Hildebrandt

Funktionen

  • Vorstandsmitglied im LV Berlin seit 2023
  • 2. Vorsitzender im DKV-Förderverein seit 2025
  • Präsidium Landesmusikrat Berlin seit 2024
  • Landesausschuss Jugend musiziert Berlin seit 2024
  • Bundesvorstand der Bundeselternvertretung im Verband deutscher Musikschulen
  • Kuratorium „Fonds zur Förderung der Kindermusikkultur“ der VG Musikedition
  • Sprecher der GEMA-Delegierten der außerordentlichen Mitglieder in der Kurie der Komponisten

Franz-Michael Deimling, Jahrgang 1953, war mehr als 40 Jahre Musikschulleiter. Er entwickelte 1983 das Unterrichtsmodell des Instrumentenkarussells, das mittlerweile an den meisten deutschen Musikschulen im Einsatz ist.
Er komponiert seit seinem Studium in Münster 1978. Mittlerweile sind mehr als 1.000 seiner Werke und Werkfassungen bei der GEMA gelistet. Seine Werke erklingen inzwischen in mehr als 100 Aufführungen im Jahr. Die Bandbreite reicht von Solowerken bis zu Orchesterwerken mit Solo-Instrument (z.B. dem Konzert für Klavier und Orchester im Verlag Neue Musik) und schließt auch „ungewöhnliche“ Instrumente und Besetzungen wie Carillon oder Harfen-Orchester ein.

Rainer Fabich

»Musik ist für mich mein Lebensinhalt, Metaphysik pur, Inspirationsquelle, Draht zur Welt, Sinnesrausch und Medizin zugleich, Verführer:in … und manchmal auch Nervensäge.«

Deutscher Komponistenverband – Vorstand Micki Meuser

Funktionen

  • Vorsitzender des GEMA-Wertungsausschusses U
  • ECSA Delegierter (FFACE)
  • Mitglied Deutsche Filmakademie
  • Gründungsmitglied Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF)

Dr. Rainer Fabich ist Absolvent der Hochschule für Musik (Instrumentalmusik, Hauptfach Klarinette, künstlerisches und pädagogisches Diplom) und Ludwig-Maximilians-Universität München (Musik- und Kommunikationswissenschaft, Magister, Promotion).

Er schreibt hauptsächlich Instrumentalwerke (Orchester- und Kammermusik) Lieder, Songs und Filmmusik. Sein Werkverzeichnis umfasst über 600 Kompositionen mit bisher 27 Tonträger-Veröffentlichungen (LP, CD, EP, Singles), zahlreichen Radio-, TV-Aufnahmen und Konzerten mit namhaften Musikern und Orchestern, wie den Rundfunkorchestern in Berlin und München, dem Babelsberger Filmorchester, den Münchner Symphonikern, dem European Jazz and Pop Orchestra (EJPO) oder dem Budapester Symphonie Orchester. Beim Label FAJORA MUSIC sind hiervon auch knapp 30 Notenbände erschienen, ebenso wie viele seiner Tonträger, die auch auf allen gängigen Streaming- und Downloadportalen zu finden sind. Fabich komponierte außerdem die Musik zu mehr als 60 Spiel-, Fernseh-, Dokumentar- und Experimentalfilmen, zu multimedialen Klanginstallationen und für internationale Events. Bekannt ist er zudem als Musiker (Klarinette, Saxophon und Keyboard), Musikpädagoge und durch seine Arbeiten zur Theorie und Geschichte der Filmmusik.

Johannes K. Hildebrandt

»Komponieren ist wie Kochen für die Ohren.«

Funktionen

  • 2. Vorsitzender im Landesverband Thüringen
  • Vorsitzender der Fachgruppe FEM+
  • Vizepräsident im Landesmusikrat Thüringen
  • Vorstandsmitglied im DTKV Thüringen
  • Sachverständiger​ im Programmausschuss der GEMA

Geboren 1968 in Quedlinburg, aufgewachsen in Zeitz, studierte Komposition, Tonsatz, Klavier in Weimar, wo er freischaffend lebt. Über 130 Kompositionen – Kammermusik, Konzerte, Orchesterwerke, Chorwerke und Filmmusik, mehrere Lehraufträge, Dozent bei „Jugend Komponiert“ und seit vielen Jahren aktiv im Bereich der Musikvermittlung (Response). 1994 gründete er das ensemble via nova. 1998 war er Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen des DKV. 2009 initiierte er das Landesjugendensembles für Neue Musik Thüringen, ist künstlerischer Leiter des Ensembles der Länder und Mitglied im Ensemble MIET+ (Multimediales Improvisationsensemble Thüringen). Er ist Vorstandsmitglied des Deutschen Komponist:innenverbandes, Vorsitzender der Fachgruppe E-Musik (FEM), Vizepräsident des Landesmusikrates Thüringen, beratend im Programmausschuss der GEMA, sowie Intendant der Weimarer Frühjahrstage.

Uli Pohl

»Lebe dein Leben in „Dur“ und auch manchmal in „Moll“, doch immer im Einklang mit dem Universum.«

Deutscher Komponistenverband – Vorstand Hans P. Ströer

Funktionen

  • 2. Vorsitzender im LV Baden-Württemberg seit 2015
  • Beirat der Künstlersozialkasse seit 2025

Geboren 1957 in Göppingen. Nach dem Staatsexamen als Diplom-Verwaltungswirt und Jurastudium wurde die Leidenschaft für die Musik zum Lebensinhalt.

Seine Musicals werden bundesweit aufgeführt, viele Kompositionen fanden Einzug in Kinofilme und die Titel in schwäbischer Mundart präsentierte er mit seiner Gruppe KAOS-plus-DUO im Rundfunk, Fernsehen und live auf der Bühne.
Er komponiert und produziert für viele Künstler in seinem eigenen Studio.

Für 6 Jahre war er verantwortlich für das Musik-und Kulturprogramm des amerikanischen Fernsehsenders Wieder-TV und wurde als Prüfer für den „Musikfachwirt“ bei der IHK Frankfurt berufen. Seit 2025 ist er im Beirat der Künstlersozialkasse.

Charlotte Seither

»Komponieren heißt doch: den Geist immer wieder neu in Autonomie und Widerstandsgeist üben. Wenn ich komponiere, bin ich vollständig lebendig.«

Deutscher Komponistenverband – Vorstand Kathrin Denner

Funktionen

  • Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrates

Charlotte Seither (*1965 in Landau/Pfalz) studierte Komposition, Klavier, Musikwissenschaft und Germanistik in Hannover und Berlin und ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1998 promovierte sie zum Dr. phil. und ist eine gefragte Jurorin bei internationalen Wettbewerben. Sie ist Gast auf zahlreichen Festivals wie Wien Modern, Biennale Venedig, ISCM Weltmusiktage Tongyeong, Gaudeamus Amsterdam oder IFWM Seoul. Als Stipendiatin lebte und arbeitete sie in der Cité des Arts Paris, Akademie Schloss Solitude Stuttgart, Villa Concordia Bamberg, im Deutschen Studienzentrum Venedig, in der Villa Aurora Los Angeles und im ArtLab Johannesburg. In 2009 war sie Stipendiatin der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 1. Preis im Internationalen Kompositionswettbewerb Prager Frühling (1995), den 1. Preis im Internationalen Wettbewerb Ciutat de Palma / Spanien (2004) und den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (2002). Für ihr musikalisches Schaffen wurde sie in 2010 mit dem Praetorius Musikpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Im August 2013 kam ihr Orchesterstück Language of Leaving bei den BBC Proms in London zur Uraufführung. Charlotte Seither ist Preisträgerin des Deutschen Musikautorenpreises 2014. Mitglied im Bogliasco Foundation Fellowship Advisory Committee for Europe/Italien, im Präsidium der Guardini-Stiftung, im Beirat des Landesensembles Neue Musik Rheinland-Pfalz, im Beirat der Kulturstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, im Beirat Konzerte des Deutschen Musikrats Bonn sowie im Beirat Unerhoerte Musik/BKA Berlin.

Andreas Wolff

»Musik zu komponieren, ist für mich die schönste Art und Weise, Erinnerungen festzuhalten. Die Stücke dann auch noch mit anderen teilen zu können, macht diesen Beruf zum großartigsten der Welt.«

Deutscher Komponistenverband – Vorstand Hans P. Ströer

Funktionen

  • ​Delegierter der außerordentlichen Mitglieder der GEMA
  • Mitglied der AG Generation Zukunft
  • Mitglied des DKV-Fördervereins

Andreas Wolff (*1993) ist Komponist, Pianist und musikalischer Geschichtenerzähler aus Weimar. Geprägt von Filmmusik und seiner Vergangenheit als DJ elektronischer Tanzmusik verbindet er in seinen neoklassischen Kompositionen atmosphärische Klangwelten mit eingängigen, emotionalen Melodien.

In seinen erzählerischen Konzerten nimmt er seine Hörer:innen mit persönlichen Einblicken in die Entstehung seiner Stücke auf eine individuelle und emotionale Reise, die sie aus dem Alltag entführen.

Seine Musik wurde online über eine Million Mal gehört und erreichte in mehreren Ländern Spitzenpositionen der Klassikcharts. Sein Stück „Solo“ bildet die musikalische Grundlage des gleichnamigen Kurzfilms, der international mit mehreren Filmpreisen ausgezeichnet wurde.