Stellungnahme des DKV zur repräsentativen Befragung zu Musik und Künstlicher Intelligenz des miz

Das Deutsche Musikinformationszentrum hat am 15. September 2026 die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zu Musik und Künstlicher Intelligenz veröffentlicht. Im Fokus stehen Hörerfahrungen, Einstellungen und Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber der Nutzung von KI.

Neben anderen DMR-Mitgliedsverbänden hat auch der DKV Stellung genommen:

„Die Ergebnisse der miz-Studie bestätigen, was viele Musikschaffende bereits erleben: Die Gesellschaft wünscht sich Transparenz und eine faire Beteiligung der Kreativen. Wenn Musik uns berührt, verbinden wir damit eigene Erfahrungen oder Vorstellungen von den Menschen, die hinter ihr stehen. Erfahren wir, dass ein Stück überwiegend mit KI erzeugt wurde, kann das enttäuschen. Deshalb ist es wichtig, KI-generierte Musik klar zu kennzeichnen. Die aktuellen Schritte der Streamingplattformen begrüßen wir daher ausdrücklich. Zugleich darf die Flut vollständig KI-generierter Tracks nicht zulasten menschlicher Kreativität gehen. Wenn KI zum Einsatz kommt, müssen menschliche Anteile angemessen vergütet und urheberrechtlich geschützte Werke für das Training von KI-Systemen fair vergütet werden. Dass 58 Prozent der Bevölkerung eine solche Vergütung befürworten, ist ein klares Signal: Kreativität darf keine kostenlose Ressource für KI-Unternehmen werden. Der Mensch mit seinem Können und Scheitern in Kunst und Leben muss im Mittelpunkt von Musik stehen.“

Alexander Strauch, Präsident des DKV, und Andreas Wolff, Vorstandsmitglied des DKV

Hier geht es zur Studie.

 

 

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