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Vom 29.05. bis zum 12.06.2026 fand zum achten Mal das Festival BLAUES RAUSCHEN im Ruhrgebiet statt. An insgesamt elf Festivaltagen präsentierte das Festival in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Kaarst und Mülheim an der Ruhr ein vielfältiges Programm an den Schnittstellen von digitalen Soundexperimenten, elektronischer Musik, Performance, Tanz und Installation. Unter dem Motto „Resonanz im Offenen zwischen Atem und Algorithmus“ setzte sich die diesjährige Ausgabe mit dem Zusammenspiel von Klang, Technologie, Gesellschaft und Raum auseinander. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen nach dem Wandel künstlerischer Praxis unter digitalen Bedingungen sowie nach der Bedeutung von Körper, Materialität und Improvisation in zunehmend algorithmisch geprägten Systemen.
Mit 27 Live-Performances und Konzerten, zwei audiovisuellen Klangkunstproduktionen sowie einer Lecture-&-Talk-Veranstaltung präsentierten insgesamt 36 internationale und regionale Künstler*innen ihre Arbeiten. Das Festival setzte dabei bewusst auf eine Mischung aus renommierten und aufstrebenden Positionen sowie regionalen und internationalen Künstler*innen.
Die Veranstaltungen verliefen technisch-organisatorisch und künstlerisch reibungslos und waren durchweg sehr gut besucht. Besonders erfreulich war der intensive Austausch zwischen Publikum und Künstler*innen. Neben den Live-Performances wurden mit dem Projekt „cycle and recycle“ in Kaarst und Gelsenkirchen zehn künstlerische Positionen aus den Bereichen ars acustica, Klangkunst und Soundart präsentiert. Einen besonderen Akzent setzte zudem die Lecture & Talk „Chemical Calls of Care II“ mit Yolanda Uriz Elizalde.
Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgte über die Festival-Webseite, die Instagram-Kampagne, Newsletter, Podcastfolgen sowie ein zweisprachiges Programmheft und umfangreiche Printwerbung in den beteiligten Städten. Website und Social-Media-Kanäle verzeichneten 2026 einen deutlichen Zuwachs an Reichweite und Interaktionen. Ergänzt wurde die Kommunikation durch verschiedene Medienpartnerschaften.
Auch die seit 2017 bestehende Zusammenarbeit mit dem WDR wurde weiter ausgebaut. Konzertmitschnitte wurden und werden im WDR 3 Radio ausgestrahlt, weitere Sendungen und Veröffentlichungen in ARD Sounds sorgen über den eigentlichen Festivalzeitraum hinaus für eine nachhaltige öffentliche Wahrnehmung und Resonanz des Festivals.
Foto: Etta Gerdes